ZUKUNFT HEILIGENHAUS 2030
Integrierte Stadtentwicklungskonzepte für
die Innenstadt und die Stadtteile Oberilp / Nonnenbruch
previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow
Slider

Stadtentwicklung in Heiligenhaus


Die Stadt Heiligenhaus zeichnet sich durch eine Reihe positiver Merkmale aus, die ihr eine hohe Bedeutung als Wohn-, Versorgungs-, Arbeits- und Freizeitstandort zukommen lassen. So sind das gesellschaftliche Miteinander, die zahlreichen Stadtfeste und die besondere Lage zwischen Metropole und Landschaft unverkennbare Qualitäten. Zudem wird die Stadt durch das lokale Stadtmarketing geprägt, welches sich in fünf Arbeitskreisen (Handel, Gastronomie, Kultur & Gesellschaft, Handwerk, Natur & Umwelt) bereits aktiv mit der Zukunft von Heiligenhaus auseinandersetzt.

Andererseits steht Heiligenhaus, wie auch viele andere Mittelstädte in Nordrhein-Westfalen, vor der Herausforderung, geeignete Antworten auf zentrale Fragen der Zukunftsentwicklung zu finden. Der allgemeine Strukturwandel im Einzelhandel, der demographische Wandel, der Umgang mit Brachflächen und Leerständen sowie mit sanierungsbedürftigen Gebäuden sind nur einige der Zukunftsfragen von Heiligenhaus. Insbesondere in den Stadtteilen sind zum Thema Wohnen zukunftsfähige Lösungsansätze zu formulieren.

Unter dem Motto "Zukunft Heiligenhaus 2030" sollen nun als Fundament für eine zielgerichtete Zukunftsentwicklung Integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte, kurz ISEKs, für die Innenstadt von Heiligenhaus sowie die Stadtteile Oberilp / Nonnenbruch erarbeitet werden. Die Konzepte liefern eine Gesamtstrategie für die Zukunftsentwicklung und dienen damit der Strukturierung eines anschließenden Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses der Plangebiete; sie fungieren zugleich als Grundlage für die Erschließung von Förderzugängen.

Um die Herausforderungen in der Stadtentwicklung von Heiligenhaus zielgerichtet anzugehen, werden von der Stadt Heiligenhaus gemeinsam
mit den externen Beratungsbüros post welters + partner mbB und CIMA Beratung + Management GmbH die Integrierten Stadtentwicklungskonzepte
für die Innenstadt sowie die Stadtteile Oberilp / Nonnenbruch erarbeitet. Dabei werden folgende zentrale Handlungsfelder berücksichtigt:

Beide Konzepte werden in einem dialogorientierten Planungsprozess entwickelt, bei dem externe Erfahrungen und Vorschläge sowie lokales Wissen und Ideen aufeinandertreffen. Im Vordergrund steht eine gemeinschaftliche Erarbeitung der Integrierten Stadtentwicklungskonzepte durch die Zusammenarbeit von externen Fachexperten, der Stadt Heiligenhaus sowie der Akteure und BürgerInnen vor Ort!

Diese Homepage zum Projekt "Zukunft Heiligenhaus 2030" dient während des ISEK-Prozesses als Informations-, aber auch Beteiligungsplattform. Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über das Projekt selbst oder anstehende, öffentliche Veranstaltungen zu informieren. Zudem können Sie im Rahmen einer Online-Beteiligung selbst aktiv werden und Ihre Hinweise und Ideen für Heiligenhaus einbringen. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Im Laufe des Prozesses wird sich diese Homepage mit weiteren Informationen zu Analyse- und Konzeptergebnissen sowie Veranstaltungen füllen.

Was ist ein ISEK und wie ist der Ablauf?

Die Abkürzung ISEK steht für ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept. Ziel eines solchen Konzeptes ist es, die vielfältigen unterschiedlichen Interessenlagen der beteiligten Akteure vor Ort zu einer gemeinsamen Gesamtstrategie zusammenzuführen. Der Prozess baut auf eine Analyse von Stärken, Schwächen, Potenziale und Risiken im Stadtgebiet auf und definiert Ziele, Handlungsfelder und Strategien der Stadtentwicklung, um anschließend konkrete Maßnahmen und Projektvorschläge zu formulieren. Sie finden hier den genauen Prozessablauf für die Erarbeitung der ISEKs Heiligenhaus Innenstadt und Oberilp / Nonnebruch.

Das ISEK dient als Orientierungsrahmen für die Stadtentwicklung der nächsten Jahre und leitet die konkreten Maßnahmen aus der Gesamtstrategie ab. Die Erstellung eines ISEK ist Fördergrundlage für sämtliche Programme der Städtebauförderung. Dabei berücksichtigt es regionale und gesamtstädtische Rahmenbedingungen.

Wie kann ich mitmachen?

Ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept ist kein reines Fachgutachten, sondern berücksichtigt die Meinungsbilder der Menschen vor Ort auf. Wichtige Grundlage des ISEK sind daher die Anregungen und Hinweise der BürgerInnen sowie der BesucherInnen von Heiligenhaus! Im Verlauf der Erarbeitung und des Prozesses rund um die ISEKs Heiligenhaus haben interessierte Heiligenhauser durch verschiedene Beteiligungsformate die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Aufgrund der eingeschränkten Veranstaltungsmöglichkeiten in Folge der Corona-Pandemie stellt insbesondere die Homepage als Informations- und gleichzeitig Beteiligungsplattform das wichtigste Medium der Kommunikation zwischen ExpertInnen und der Heiligenhausener Bürgerschaft dar.

Sie haben hier einerseits die Möglichkeit, das interaktive Kartentool zu nutzen, um uns Stärken, Schwächen und Ideen von und für Heiligenhaus mitzuteilen. Das Kartentool wird am 17. September freigeschaltet und wird bis Mitte November nutzbar sein. Andererseits wird ab dem 19. September jeden Samstag ein Themenfeld von Heiligenhaus in der "Frage der Woche" bearbeitet, die Sie beantworten und uns Ihre Anregungen und Ideen auf diesem Weg mitgeben können .

Darüber hinaus sind, je nach Möglichkeiten durch die Corona-Pandemie, Bürgerveranstaltungen vor Ort geplant, in welchen Sie zum einen über den aktuellen Stand der Konzepterarbeitung informiert werden und zum anderen aktiv in Workshop-Phasen Ihre Anregungen mitteilen können. Im Hinblick auf die derzeitigen Entwicklungen werden wie Sie ggfs. hier über anstehende Veranstaltungen informieren.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

An wen kann ich mich wenden?

Die Erarbeitung der Integrierten Stadtentwicklungskonzepte für die Innenstadt und die Stadtteile Oberilp / Nonnenbruch wurde von der Stadt Heiligenhaus initiiert. Begleitet wird der Prozess von post welters + partner mbB, Dortmund und der CIMA Beratung + Management GmbH, Köln.

Bei Fragen finden Sie hier Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten.